Warum ist Schlichtung nötig?

Ein Bauwerk errichtet keiner allein. Es sind viele Beteiligte erforderlich. Jeder hat seine speziellen Vorstellungen und Ideen, aber auch Ecken und Eigenheiten. Die Chemie zwischen den Beteiligten muss stimmen. Manchmal genügt ein einziger Tropfen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen.

 

Kommt es, aus welchen Gründen auch immer, dazu, sind schnelle und professionelle Lösungen erforderlich. Hierzu müssen

  • Emotionen möglichst ausgeschaltet werden,
  • die eigentlichen Interessen und Ziele der Beteiligten auf den Tisch
  • die entweder technisch notwendige Lösung erarbeitet
  • eine zusätzliche Vergütung errechnet
  • Fehler ausgebügelt
  • alles weitere veranlasst werden, um das Bauwerk termin- und kostengerecht fertig zu stellen.

Wie geht das?

Beide Vertragspartner beantragen gemeinsam diese Schlichtung.

Binnen eines Werktages teilen wir Ihnen mit, ob wir diese durchführen können oder ob uns Interessenkonflikte daran hindern. Spätestens nach weiteren drei Werktage kommt es unter Leitung des Schlichters zu einer ersten Erörterung, idealerweise auf der Baustelle, in der es vorrangig um die Erfassung des Sachverhaltes und des Streitpotentials geht. Sich ergebende Nachfragen werden für alle Beteiligten offen und transparent kommuniziert.

Nach zehn Werktagen erhalten die Beteiligten eine juristische Bewertung des Sachverhaltes und einen praxisorientierten Lösungsvorschlag. Die Beteiligten wählen dieses Ergebnis

  • als unverbindliche juristische Einschätzung,
  • als verbindliche Lösung oder
  • als vorläufig bindende Entscheidung bis zum Abschluss des Bauvorhabens.

Packen wir es an!

Kosten

„Schlichten, statt streiten“ wird zu dem zuvor vereinbarten Pauschalhonorar oder nach Aufwand angeboten. Mit dem Pauschalhonorar wird grundsätzlich die gesamte Tätigkeit des Schlichters abgegolten, notwendige Auslagen, Fahrtkosten etc. sind gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) zusätzlich zu erstatten. Alternativ erfolgt eine Vergütungsabrede nach Aufwand zuzüglich notwendiger Auslagen etc.

Das Pauschalhonorar beträgt grundsätzlich 3.000,00 € zuzüglich jeweils gesetzlicher Umsatzsteuer. Das Honorar wird entsprechend dem Gegenstandswert, dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang angepasst.

Die Parteien tragen die Kosten des Verfahrens grundsätzlich je zur Hälfte.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutzerklärung Ok